Alle Jahre wieder – Vereinsmeisterschaft in Söll

Am Samstag, den 24.Januar 2026 machten sich etwa 130 Mitglieder der Köschinger Skiabteilung auf den Weg nach Söll, um die diesjährige Vereinsmeisterschaft auszutragen.
Insgesamt 91 Starter gingen bei perfekten Pistenverhältnissen in das, durch den WSV Söll ausgerichtete, Rennen. Start frei hieß es gegen 10 Uhr zuerst für unsere 12 Bambinis auf einer verkürzten Strecke. Unsere Kleinsten (Jahrgang 2020-2023) zeigten auf der doch sehr anspruchsvollen roten Piste ihr Können. Spektakuläre Stürze, Torfehler, mit Papas Unterstützung oder mit einer Abkürzung, vorbei am Ziel und direkt zur Gummibärchen-Bar, es war alles mit dabei. Durchsetzten konnten sich schlussendlich Lena Armbruster und Josef Schaller.
Anschließend startete der Kampf um die 6 Vereinsmeistertitel auf dem flüssig gesteckten Lauf.
Bei den Schülerinnen konnte Johanna Rothbauer (58,31 Sek.) ihren Titel knapp vor den Zwillingen Anna (59,78 Sek.) und Mina Hassmann (1:01,27 Min.) verteidigen. Den Schülermeistertitel sicherte sich erstmals Frederik Mantzel (58,13 Sek.) mit nur 11 Hundertstel Vorsprung vor Leopold Winkler. Doch auch die jüngeren Starter in den Schülerklassen zeigten bereits mit super Zeiten auf. So konnte sich Nico Kastl mit einer super Zeit von 1:09,17 Minuten in der Klasse U8 männlich durchsetzen. In der U10 männlich lieferten sich Ferdinand Winkler (1:05,00 Min.) und Raphael Landmann (1:05,70 Min.) einen harten Kampf um den ersten Platz. Bei den Mädchen zeigte vor allem Antonia Rothbauer mit einer Zeit von 1:08,49 Min. (U10 weiblich) auf.
Die Jugendklassen wurde indes schon mit Spannung im Zielraum erwartet, besonders unsere Mitglieder des Raceteams. Jeder wollte beim ersten Rennen der Saison natürlich sehen, wo er steht. Und unsere Jugend enttäuschte nicht. Bei der weiblichen Jugend fuhr Marina Mikolasch (49,24 Sek.) vor Jasmin Kastl (55,77 Sek.) mit der schnellsten Zeit aller gestarteten Damen zum Jugend-Vereinsmeistertitel. Bei der männlichen Jugend setzte sich erneut, Simon Schmidtner mit der zweitbesten Zeit des Tages von 46,97 Sekunden, vor Timo Kastl (48,23 Sek.) und Linus Hassmann (50,17 Sek.), durch.
An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an unsere Skilehrer, Trainer und unser Team beim Stecken, Zeit messen und und und. Ohne euren Einsatz wären diese hervorragenden Zeiten nicht möglich. Und dann ist es doch auch nur halb so schlimm, wenn eure Schützlinge irgendwann schneller sind.
Weiter ging’s mit den Damenklassen. Wie zu erwarten, sicherte sich Lisa Sedlmeier, mit deutlichem Vorsprung vor ihren Konkurrentinnen, in einer Zeit von 50,01 Sekunden, den Vereinsmeistertitel. Hinter ihr reihten sich Laura Triebswetter (59,46 Sek.), Veronika Kastl (1:00,19 Min.) und Miriam Fischer (1:01,68 Min.) ein.
In den Herrenklassen kratzen unsere Oldies an der, zu dem Zeitpunkt immer noch bestehenden Bestmarke, von Marina. Christian Schmidtner (50,10 Sek.) und Christian Bast (49,76 Sek.) verfehlten diese nur knapp. Erstmalig unterbieten konnte diese Zeit Robin Schaller in 48,80 Sekunden und somit letztlich der viertbesten Zeit des Tages. Lange schien es auch so dass diese Zeit zum Vereinsmeistertitel reichen sollte, den die weiteren Herren scheiterten, alle knapp an der 50 Sekunden Grenze. Doch dann kam der der allerletzte Starter über die Kuppe in den Zielhang gefahren. Schon wenige Tore vor dem Ziel war klar, dass Benedikt Bobinger ein Traumlauf gelungen war. Er setzte sich schließlich mit der absoluten Tagesbestzeit von 45,87 Sekunden durch und sicherte sich somit erstmalig den Titel in der Königsklasse.
Neben den 6 Vereinsmeistertiteln wurde zusätzlich noch die Familienwertung ausgefahren, wobei die 3 schnellsten Familienmitglieder in die Wertung kommen. Diesen Titel sicherte sich erstmals Familie Rothbauer, vor den Familien Hassmann und Kastl.
Wir freuen uns über die rege Teilnahme und hoffe auf große Unterstützung bei den nächsten Rennen.
Die Siegerehrung wurde noch im Skigebiet bei einem kleinen Imbiss am Bus abgehalten. Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an die zahlreichen süßen und deftigen Essensspenden und die Getränkespende von Bettina Birki-Stark. Anschließend machten sich alle wieder glücklich und gestärkt auf den Rückweg.
Nina Schaller
für die Abteilungsleitung der Skiabteilung









